Kreisverband Freising der Jungen Union gemeinsam mit CSU-Landratskandidat Josef Hauner auf Informationsbesuch beim rufBUS Freising.

Freising. Gemeinsam mit dem Landratskandidaten der CSU Freising, Schulamtsdirektor und Kreisrat Josef Hauner, besuchten zahlreiche JU-Mitglieder aus dem ganzen Landkreis am vergangenen Samstag, den 15. Februar 2014, zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres die Zentrale des Freisinger Rufbusses.

Der Vorsitzende des Trägervereins SubfuR e.V. Gerhard Groll erklärte zu Beginn ausführlich die Grundkonzeption des Rufbusses. Der rufBUS, im Jahr 2001 ins Leben gerufen, bietet Jugendlichen bis 26 Jahre die Möglichkeit, sich am Freitag und Samstag zwischen 20 Uhr abends und 4 Uhr morgens kostengünstig (Fahrpreise variieren je nach Strecke zwischen einem und sechs Euro) und sicher im gesamten Landkreis Freising befördern zu lassen. Angefahren werden dabei mehr als 600 Haltestellen. Hierzu stehen Kleinbusse zur Verfügung, zwei im Besitz des Vereins und je nach Bedarf angemietet von Busunternehmen.

Bezirksrat und stellvertretender JU-Kreisvorsitzender Simon Schindlmayr, Gründungsmitglied und langjähriger Hauptverantwortlicher beim Rufbus, beschrieb anschließend die technische Abwicklung der im Minutentakt eingehenden Anmeldungen, die personelle – hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragene – Ausstattung sowie die finanzielle Unterstützung. Der Landkreis Freising fördert den Verein mit jährlich ca. 60.000 € und ermöglicht dadurch eine längerfristige Planung.

Landratskandidat Josef Hauner bedankte sich beim gesamten Rufbus-Team für die bisher geleistete Arbeit und zeigte sich erfreut über das große Verantwortungsbewusstsein so vieler junger Menschen, dieses Angebot aktiv zu nutzen. Er verwies auf die Einzigartigkeit dieser Einrichtung im bayernweiten Vergleich und hob hervor, dass ihm an einer Unterstützung dieser zukunftsweisenden Mobilitätsmöglichkeit einerseits als Kreisrat, andererseits aber auch als Schulamtsdirektor bisher immer sehr gelegen war. Auch als Landrat möchte er die finanzielle Ausstattung und somit die Existenz des Rufbusses sichern. Um die Zahl der so dringend benötigten ehrenamtlichen Helfer zu erhöhen, schlug Hauner vor, parteiübergreifend Werbung für dieses Vorzeigeprojekt des Landkreises zu machen.

Ein thematischer Kernpunkt des JU-Kreisverbandes Freising ist weiterhin nicht nur der Erhalt dieser Einrichtung, sondern auch eine intelligente Verknüpfung bestehender Mobilitätsangebote im gesamten Landkreis. Diese muss gleichzeitig zum Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, vor allem in der Fläche, geschehen. Über ein vergleichbares Angebot auch für den älteren Teil der Bevölkerung im Zuge der demographischen Entwicklung muss in der kommenden Wahlperiode unbedingt nachgedacht werden.

Beeindruckt von der Leistung des Rufbusses begleitete die JU als Beifahrer und somit als Koordinatoren die an diesem Abend im Einsatz befindlichen Fahrzeuge. Die Schicht war erst weit nach vier Uhr morgens beendet.